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Vorbereitungen

 

Man sollte meinen bei uns geht’s grad drunter und drüber, aber so ist es nicht. (Abgesehn von einigen Flohmarkt-Dingen, die sich in den diversen Ecken unserer Wohnung türmen.) 

 

Um einen kurzen Überblick zu schaffen, was wir zur Zeit so alles machen und was noch alles gemacht werden muss...

 

 

1. Schule

 

Die häufigsten Fragen - nachdem wir den Leuten erzählt haben was wir vor haben - sind:

„Und die Kinder? Wie macht ihr da mit der Schule? Geht das überhaupt?“

 

In Österreich ist die Teilnahme am häuslichen Unterricht für alle Kinder möglich.

Das heißt, dass man die Kinder selbst unterrichten kann.

Dafür haben wir eine Anzeige an den Landesschulrat Salzburg geschickt. 

Am Ende jeden Schuljahres müssen die Kinder in Österreich eine Externistenprüfung ablegen. Dafür gibt es eigens     zuständige Schulen, die wir auch schon kontaktiert haben.

Das heißt wir kommen im Juni 2021 für einen kurzen Heimurlaub zurück ;-)

 

Lonis Lehrerin war so lieb und hat uns jetzt schon mit ausreichend Material für die kommenden 2 Jahre versorgt! (Vielen Dank!)

Und für Mili haben wir bereits mit der zuständigen Schule gesprochen und werden von dieser auch alle nötigen Unterlagen bekommen.

 

Ich bin schon jetzt so gut es geht am Vorbereiten und Einteilen des Materials.

Als ausgebildete Lehrerin sollte mir das auch ganz gut gelingen;-) – auch wenn ich schon ein paar Jahre nicht mehr in der Schule unterrichtet habe.

Die Kinder bekommen Wochen/Monatspläne, die sie großteils selbständig und nach freier Zeiteinteilung (wir müssen uns ja, wie bei allem, vor allem nach Wind und Wetter richten) abarbeiten können.

 

 

2. Arbeit

 

Wir wollen unsere Reise in vollen Zügen genießen und sehen das Ganze als eine einmalige Chance auf einen ganz langen „Urlaub“. 

Deshalb werden wir während dieser Zeit nicht arbeiten.

 

Mathias arbeitet als selbständiger Fotograf und kann sich seine Arbeit frei einteilen – oder in unserem Fall einfach nicht arbeiten ;-)

 

Ich arbeite im Kindergarten und habe das Glück, dass mein Arbeitgeber unser Vorhaben unterstützt.

Da ja auch die Mädls lernen müssen, habe ich um 1 Jahr Bildungskarenz angesucht und werde auf unserer Reise per Fernstudium zwei Ausbildungen im pädagogischen Bereich machen.

 

 

3. Wohnung

 

Wir wohnen zur Zeit in einer 75qm Mietwohnung.

Diese werden wir nicht behalten.

 

Und unsere Sachen?

Die kommen größtenteils weg. 

Das heißt: Wir verkaufen/verschenken unsere Möbel und alles was wir nicht auf unsere Reise mitnehmen können.

Ein paar Kisten mit Erinnerungen und wichtigen Dingen, die wir nach unserer Reise wieder brauchen, werden wir bei unseren Familien am Dachboden bunkern.

 

Für uns heißt das jetzt räumen, räumen, räumen.

Alle angesammelten Dinge werden in 3 Kategorien eingeteilt:

-kommt mit

-kommt weg

-bleibt für später

 

Wo es uns danach hinverschlägt wissen wir selbst noch nicht (ich will auf jeden Fall wieder nach Salzburg!!)

Das werden wir dann ja sehen ;-)

 

 

4. Sicherheit

 

Die Sicherheit an Board spielt natürlich eine große Rolle!

Hier wird nicht gespart.

 

Neben den „klassischen“ Ausrüstungsgegenständen wie z.B.: Rettungsinsel, Satelliten-Telefon, AIS (sowas ähnliches wie ein Lawinen-Piepser) und Leuchtsignalen, wollen wir noch ein paar zusätzliche Dinge an Bord haben.

Dazu zählen:

-ein Radar

-MOB-AIS-Sender (Man over Board-Sender) für alle Schwimmwesten

 

 

5. Gesundheit

 

Wir haben das Glück in unserem Freundeskreis sehr viele Ärzte in allen Bereichen zu haben, die uns mit Rat und Tat beistehen.

Neben einer sehr gut ausgestatteten Bordapotheke haben wir dadurch auch die Möglichkeit immer Rücksprache zu halten und sozusagen 24/7 ärztlichen Rat einzuholen.

 

Wir werden auch nochmal unsere Impfpässe durchschauen und alle nötigen Impfungen auffrischen bzw. neu impfen lassen.

Genaueres wissen wir noch nicht. Da helfen uns wieder 2 befreundete Ärzte, die wir demnächst befragen werden.

 

 

 

Hm.....das ist soweit mal alles.

Nebenbei gehen einem noch 100.000 Kleinigkeiten durch den Kopf und immer wieder fällt uns etwas ein, das noch erledigt werden muss, das wir noch besorgen müssen, .....

Dafür hängen in der ganzen Wohnung Zettel, auf denen wir all unsere Einfälle sammeln und Schritt für Schritt abarbeiten.

 

Und... wir haben ja auch noch Zeit und sind ja auch auf unserem neuen Daheim nicht aus der Welt J

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