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Mallorca

 

Cala Rajada hat uns sehr gut gefallen und nachdem der Wind sich wieder beruhigt hat, sind wir weitergezogen.

Ein gemütlicher Segeltag – wie wir dachten.

Aber wie so oft hat uns das Wetter und diesmal vor allem die Welle gezeigt wer das Sagen hat. 

Von Italien, Kroatien und Griechenland sind wir das nicht gewohnt. Irgendwie ist man dort anscheinend immer gut geschützt vor so richtig langen und großen Wellen. 

Seit Menorca merkt man aber deutlich, dass wir auf kleinen Inseln irgendwo im Mittelmeer sind und uns nicht nur das Wetter direkt vor Ort, sondern auch sämtliches Wetter rundherum betrifft.

Na auf jeden Fall hatte sich die letzten Tage offensichtlich eine große Welle aufgebaut, auf der wir bis Alcudia herumrollen ;-).

Dort angekommen finden wir einen super Ankerplatz – geschützt von allen Seiten in der Nähe der Marina.

 

Unser Dinghy...schon wieder undicht!! Und das, obwohl Mathias es erst den Tag zuvor neu geklebt hat.

Und unser Elektromotor (für’s Dinghy) ...der funktioniert auch nicht (mehr) so, wie wir das gern hätten. Deshalb haben wir beschlossen uns auf die Suche nach etwas Neuem zu machen!

Gar nicht so leicht, wie sich in den nächsten Tagen herausstellen sollte.

 

In Alcudia bekommt Mathias zumindest einige Informationen und nach 2 feinen Tagen machen wir uns auf an die Nordküste Mallorca’s.

Traumhaft!

Die erste Bucht (Cala Figuera), die wir uns für einen Badestopp aussuchen, hat wieder mal herrlich klares Wasser und eine tolle Kulisse.

Dann geht’s weiter - die Steilküste entlang bis nach Cala Sant Vincenc und am nächsten Tag in die schöne Bucht von Sa Calobra. Dort machen wir mit einer Landleine fest (das heißt: wir werfen den Anker und fahren mit Inaya so nah ans Land, dass wir sie dort auch mit einer Leine festmachen können. So stehen wir super geschütz.).

Was für eine tolle Bucht! Ganz hohe Klippen und am Ende ein kleiner Strand, von dem aus eine atemberaubende Schlucht ins Landesinnere führt. Wir schwimmen an Land und schauen uns das Alles an. So schön!!

 

Am nächsten Morgen läutet mal wieder der Wecker. Für die nächsten Tage ist wieder starker Wind aus Norden vorhergesagt. Für uns heißt das – nichts wie weg von der Nordküste.

Und weil Mathias eventuell eine neues Dinghy in Palma gefunden hat, beschließen wir die 50 Meilen in Kauf zu nehmen. Leider ist der Wind nur für ein paar Stunden gut zum Segeln. Den Rest müssen wir motoren :-(.

Wir kommen am Abend in der Nähe von Palma, in der Marina Cala Nova an. Diesmal haben wir uns für eine Marina entschieden, damit wir am nächsten Tag alle gemeinsam nach Palma fahren können (sonst hätte jemand am Schiff bleiben müssen um Wache zu halten – bei viel Wind und Gewitter sollte immer jemand an Bord sein um zu schauen, ob alles passt und unser Anker (und vor allem der der Anderen) gut hält.).

Die Marina hat sogar einen Pool, den die Mädls gleich in Beschlag nehmen. Und Mathias lernt Sascha kennen, einen Südafrikaner der auf Mallorca lebt und uns ganz viele Kontakte vermittelt und uns auch sonst bei Allem hilft. 

 

Aber erst mal auf nach Palma. 

Natürlich erwischt uns das Gewitter genau als wir aus dem Bus steigen:-). Kurz darauf scheint aber wieder die Sonne und wir machen Palma unsicher. 

 

Die nächsten Tage verbringen wir in einer schönen Bucht – Cala Xinxell und borgen uns Mopeds aus. Vor allem weil Mathias von einem Shop zum nächsten fährt, um ein neues Dinghy und einen neuen Motor zu kaufen, unser altes Dinghy und den Elektromotor zu verkaufen und ein Cover für das neue Dinghy nähen zu lassen.

Aber auch wir Mädls fetzen damit durch Palma – so cool!

 

Während Mathias unterwegs ist, genießen wir die schöne Bucht. Die Mädls sind ganz viel mit Soran (Sohn von Sascha, den wir in der Marina kennengelernt haben und der mit seinem Boot direkt neben uns liegt) unterwegs. Die Drei paddeln an Land auf ein Eis oder lassen sich von Sascha mit seinem Dinghy in einem Reifen nachziehen.

 

Gemeinsam mit Sascha und seiner Familie fahren wir dann auch noch für 2 Tage in 2 andere Buchten. Einmal nach Santa Ponca (im Normalfall sicher ein mega Partyort – zur Zeit aber ein netter gemütlicher Ort mit vielen Restaurants und Bars) und dann weiter in die Cala Llamp. Sehr gemütlich!

 

Und dann ist es endlich soweit. 

Unser Dinghy samt Cover ist fertig und auch der neue Außenborder ist bereit. Juhu!

Das müssen wir natürlich gleich ausprobieren. So cool!!! 

Das Dinghy ist riesig und fetzt echt durch’s Wasser und mit dem neuen Außenborder kommen wir super schnell voran. 

Jetzt können wir auch von unseren, oft abgelgenen, Ankerplätzen mit dem Dinghy an Land oder mal etwas weiter fahren um andere Buchten auszukundschaften.

 

Es war entspannend mal eine ganze Woche nicht weiter (naja, bis auf die zwei Tage) zu fahren und einen Platz so lange zu genießen. Das werden wir bestimmt noch öfter machen und ich freu mich schon drauf!

 

Aber jetzt geht’s erst mal weiter. 

Auf nach Ibiza!

 

Die Überfahrt dauert 12 Stunden und wieder mal haben wir trotz wenig Wind eine Welle von der Seite. Mittlerweile sind wir das ja auch schon fast gewohnt ;-).

2 Mal besuchen uns auch Delfine. Leider schwimmen sie nur ganz kurz bei uns vorbei, aber es ist einfach immer etwas so Besonderes diese besonderen Tiere zu sehen.

 

In Ibiza angekommen brauchen wir noch ein bisschen, bis wir einen feinen Ankerplatz, der gut vor der Welle geschützt ist, finden - Calo des Gat.

Geschafft!! Da haben wir uns alle erst mal einen Sundowner verdient:-).

Den nächsten Tag nutzen wir gleich um uns Ibiza Stadt anzuschauen. Wir ankern direkt vorm Strand und spazieren zum Hafen. Sehr schöne Stadt – aber auch hier merkt man den Ausnahmezustand. Es sind sehr wenige Leute unterwegs und viele Geschäfte, Cafes und Restaurants sind geschlossen. 

 

Um uns wieder mal vor dem Wetter, dass in den nächsten Tagen kommen soll, zu schützen fahren wir noch am Abend in die Bucht Ensenada des Codolar. Wir ankern dort über 3m Sand - perfekt für viel Wind!

Und zum Schauen gibt es auch was – gleich hier ist der Flughafen und wenn die Flugzeuge landen, dann fliegen sie ganz knapp über den Strand – Anker-Kino :-).

 

Weiterer Plan....

Wir wollen uns auf jeden Fall noch Formentera und den Rest von Ibiza anschaun. Mehr wissen wir noch nicht ;-).

Wir lassen uns einfach von Wind und Wetter leiten und genießen die Freiheit das auch einfach machen zu können!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Paci (Montag, 07 September 2020 20:32)

    Hey Leute!!!! Wir lieben eure Geschichten!!!!�

    Denken ganz fest an Euch!!!!

    Bussis Paci Woifi Fabi und die kleine Lotti (die noch nicht da ist ☺️)