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Ein halbes Jahr auf See

 

 

Genau heute vor 6 Monaten sind wir auf unserer Inaya angekommen. 

Am 29.7. sind wir in Salzburg losgefahren - in ein riesiges Abenteuer, mit vielen Ideen und Plänen im Kopf und einer wagen Vorstellung von unserem neuen Leben.

 

Jetzt leben wir schon ein halbes Jahr auf unserer Inaya. 

Zeit ein kleines Resümee zu ziehen....;-)

 

 

Als Erstes möchten wir uns mal bei euch bedanken!

 

DANKEfür

eure Unterstützung, 

euer an uns Glauben,

eure lieben Worte,

euer Mitfiebern,

eure lieben Kommentare,

euer Verständnis

und euer an uns Denken.

 

Wir sind glücklich so viele wunderbare Menschen um uns zu haben, auch wenn wir euch zur Zeit nicht sehen können!

 

 

Wir sind dankbar,

dieses Abenteuer als Familie erleben zu dürfen,

so viel Zeit mit unseren Kindern zu verbringen und ihnen ein kleines Stück dieser Welt zeigen zu können,

die Freiheit zu haben, reisen zu können (besonders in dieser Zeit ein richtiges Privileg, das wir sehr zu schätzen wissen!)

die Möglichkeit zu haben, immer neue tolle Orte und Menschen kennen zu lernen, ihre Geschichten zu hören und ein kleiner Teil dieser zu sein,

unsere eigene große Geschichte zu schreiben!

 

 

 

Was wir die letzten Monate so alles erlebt haben, wisst ihr ja aus unseren anderen Einträgen, aber wie das Leben am Schiff eigentlich ausschaut, und was es für uns heißt, hier zu sein, das möchten wir versuchen euch heute zu erzählen.

Ich entschuldige mich jetzt schon mal für das Durcheinander ;-). Beim Schreiben sind mir immer wieder kleine Dinge eingefallen, die für uns selbstverständlich sind, die ich euch aber gerne erzählen möchte und so bin ich vom 100. ins 1000. gekommen.

 

So, aber jetzt fang ich einfach mal an!

 

Nach anfänglichem Zögern und Abwägen, war es wohl die beste Entscheidung diese Reise HEUER zu starten.

Besonders hier in den Kanaren bekommen wir nur sehr wenig von der schwierigen Situation in Europa mit und schätzen uns unendlich glücklich einen „normalen“ Alltag führen zu können!

 

Und apropos Alltag.....

Ja, wir sind auf Urlaub!!! - an vielen wunderschönen Flecken der Erde.

Aber auch bei uns hat sich so etwas wie ein Alltag eingependelt. 

Wir kochen, waschen, putzen, lernen, organisieren, arbeiten,......und natürlich: genießen, entdecken, chillen und relaxen. ;-)

 

Einer der für uns wichtigsten Punkte auf dieser Reise ist die ZEIT!

Wir haben Zeit und müssen nicht von einem Termin zum Nächsten stressen. In der Früh läutet kein Wecker und auch sonst spielt die Uhrzeit für uns nur eine kleine Rolle. 

Wir haben Zeit gemütlich zu segeln, uns die Inseln so lange wir wollen anzuschauen, dort zu bleiben, wo es uns gefällt, in aller Ruhe zu kochen und zu essen, zu lernen und zu spielen. 

Wir können uns einfach von Tag zu Tag treiben lassen. Da fällt es auch leicht auf sehr kleinem Raum mit wenig Luxus auszukommen.

 

 

Wie kann man eigentlich als Familie auf so kleinem Raum leben?

 

Wir sind es immer schon gewohnt, mit wenig Platz zu leben und unsere Inaya kennen wir ja mittlerweile auch schon seit 7 Sommern. Dennoch ist es etwas Anderes, hier nicht nur auf Urlaub zu sein, sondern auch hier zu leben – auf ca. 25 qm (Innenraum).

Und es klappt super!!!! Wir haben genug Platz Freunde einzuladen, zu kochen und zu spielen und wenn jemand mal seine Ruhe braucht, wird einfach eine Türe zugemacht und fertig ;-).

Die Mädels haben sogar jede ein eigenes Zimmer – also besser als davor ;-).

Und weil das Wetter hier ja meistens herrlich ist, verbringen wir auch ganz viel Zeit draußen, wodurch sich unser Lebensbereich um einiges vergrößert ;-).

Auf der Homepage (Unterpunkt: Unserer Inaya) findet ihr auch Fotos – dann kann man sich das ganze vielleicht nochmal besser vorstellen.

 

 

Wie macht ihr das mit Strom und Wasser?

Und könnt ihr überhaupt „was gscheites“ kochen? 

 

Eine große Herausforderung beim Segeln stellt immer die Versorgung mit Strom und Wasser dar.

Da wir die meiste Zeit unterwegs sind, haben wir keine Steckdose mit Landstrom (so nennt man das ;-) ) an die wir unsere Inaya einfach anstecken können und auch die Trinkwasserversorgung muss geplant werden!

Für den Strom haben wir 2 große und ein kleines Solarpanel. Es ist erstaunlich, aber das reicht für Alles, was wir brauchen, vollkommen aus! Wir können damit den Kühlschrank und alle Lichter versorgen und natürlich unseren ganzen technischen Schnick-Schnack laden.

Wir haben genug Strom um damit auch den Watermaker laufen zu lassen – womit wir auch gleich beim nächsten Punkt sind. Die Trinkwasserversorgung.

Wir trinken hier Meerwasser ;-). 

Durch unsere Entsalzungsanlage (Watermaker) können wir das Meerwasser – und davon gibt es ja immer mehr als genug um uns – in Trinkwasser verwandeln. 

Wir haben 2 große Wassertanks (je ca. 130 l) am Schiff, die wir mit dem Wasser vom Watermaker oder, in einer Marina, mit Wasser vom Steg füllen. Dieses Wasser verwenden wir zum abwaschen, kochen und abduschen. 

Zusätzlich zu diesen Tanks haben wir einige große Wasserflaschen (5 l) in die wir das Wasser direkt vom Watermaker füllen – das ist dann unser Trinkwasser.

Und weil die Frage sicher auftaucht......Ja, das schmeckt mega gut! (Wie Wasser halt ;-) ...natürlich kein Untersbergwasser, aber echt richtig gut!)

 

 

Die Küche ist sicher eine der größten Besonderheiten und Kochen selten eine einfache Aufgabe.

Findet man in einer Wohnung den Kühlschrank zu klein und beschwert sich über das zu kleine Gefrierfach, ist es am Schiff ganz normal, überhaupt kein Gefrierfach zu haben. Und in unseren Kühlschrank kommt man nur von oben – da kann es schon mal passieren, dass man auf der Suche nach etwas Bestimmten kopfüber drinnen steckt ;-). 

Der Deckel des Kühlschranks ist auch gleichzeitig die einzig richtig gute Arbeitsfläche. Muss man also während des Schneidens und Kochens in den Kühlschrank – weil man natürlich vergessen hat alles raus zu holen – muss man zuerst mal Alles zur Seite schieben bzw. den Kühlschrankdeckel nur ein so kleines Stück anheben, dass möglichst nichts verrutscht (vergebens!!).

Hihi.....und dann sind da ja auch noch Wind und Welle, die die ganze Küche samt Utensilien so richtig durchschütteln können. Schräglage nach Steuerbord (rechts) ist super – da rutscht alles zu den Kasteln hin und kann nicht runterfallen ;-). Bei Schräglage nach Backbord (links) muss man schon etwas mehr mitdenken und die Dinge (Messer, Schneidbretter, Zwiebel,....) immer so platzieren, dass sie nicht runter rutschen können.

Der ganze Ofen mit 2 Gasplatten und einem Backrohr ist zum Glück kartanisch aufgehängt. Das heißt er schaukelt mit den Schiffsbewegungen hin und her und ist daher so gut wie immer „gerade“. Zusätzlich können wir die Töpfe und Pfannen mit Klammern fixieren. Also alles bestens durchdacht ;-)

Würde mir jemand sagen, das ist meine Küche in meiner neuen Wohnung.....würde ich mich um etwas Anderes umschaun.....aber hier, am Schiff ist es einfach perfekt! 

Ich mag unsere kleine Küche genau so wie sie ist (naja, manchmal wär eine richtige Küche schon sehr cool ;-)). Wir kochen hier auch Alles was uns schmeckt – wie „daheim“.

Und das Beste: Wir haben keinen Stress und können uns beim Kochen einfach Zeit lassen!

 

 

Wie macht ihr das mit der Schule?

 

Vorweg gleich mal: Ich bin begeistert wie toll die Mädls das machen! Sie arbeiten sehr selbständig und diszipliniert! Selten gibt es Beschwerden. Echt so toll wie sie das machen! Wir sind mega stolz!

 

Meistens geht es nach dem Frühstück los und wir arbeiten ca. 2 Stunden.

Oft ist es schwierig gerade Linien zu zeichnen oder schön zu schreiben (weil unser Zuhause die meiste Zeit auch schaukelt), aber meistens finden wir einen Platz an dem sie konzentriert und ordentlich arbeiten können.

Die Schulbücher haben wir von den jeweiligen Schulen zur Verfügung gestellt bekommen – somit haben wir ein Art Leitfaden für den Unterricht - und auch die Hefte und sonstige Materialien (Zirkel, Lineal,....) haben wir von zu Hause mitgenommen. 

Mit dem Stoff kommen wir gut voran! Ab und zu fragen wir bei Freundinnen nach, und stellen fest, dass wir sehr gut im Plan liegen!

Wir haben keine fixen Schultage – wir arbeiten an den Tagen an denen es gut passt. Das kann auch mal an einem Sonntag oder in den „Ferien“ sein.

 

Und dann gibt es die Tage an denen das Gefühl von Urlaub überwiegt.....

Wir erleben hier etwas ganz Besonderes und diese Chance haben wir vermutlich nur einmal im Leben – das müssen wir von vorne bis hinten ausnutzen!

An vielen Tagen wollen wir neue Inseln erkunden und nicht den Vormittag am Schiff verbringen. Wir wollen Ausflüge machen, an den Strand gehen, Wanderungen unternehmen......da reiht sich die Schule auch mal hinten an;-)

 

Die Mädls lernen so unglaublich viel auf unserer Reise. Sie sprechen und verstehen englisch, kennen verschiedenste Inseln, Bräuche und Kulturen. Sie kennen viele verschiedene Tiere (vor allem Meeresbewohner) nicht nur aus dem Buch, sondern haben sie schon hautnah erlebt. 

Sie wissen, wie man ein Boot steuert, worauf man dabei achten muss, wie sich Wind und Wetter verhalten. 

Sie kennen verschiedene Knoten, können mit dem Dinghi fahren und sind uns bei den Manövern (Anlegen, Ablegen, Ankern,....) eine große Hilfe.

 

Sie wissen, was es heißt, ohne viel Luxus und einer Wohnung mit allem Schnick-Schnack, oft nur umgeben von Wasser, auf engem Raum als Familie zu leben und die Dinge wert zu schätzen.

Sie wissen, was es heißt, mit Ressourcen (Trinkwasser, Energie, Lebensmittel,...) umzugehen, lernen täglich, welche Auswirkungen Umweltverschmutzung hat und helfen so gut sie können mit, diese zu vermeiden und zu beseitigen. Wir haben zum Beispiel schon bei einigen Müllsammeltagen an verschiedenen Stränden mitgemacht oder in Buchten alles Plastik rausgefischt, das wir finden konnten.

 

Ihr Lebensmittelpunkt ist ein Schiff auf dem Meer!

 

 

Wie laufen eure Tage so ab?

 

Da in der Früh kein Wecker läutet, fängt unser Tag dann an, wenn wir aufwachen ;-). HERRLICH!!!!!!!

Meistens ist Mathias als Erster wach und genießt die Ruhe bevor wir uns dann auch irgendwann mal aus dem Bett bewegen. Ich würd mal sagen so um 9.30 schaffen wir es dann doch meistens Alle wach zu sein ;-).

Dann wird mal gefrühstückt.

 

An „Schultagen“ fängt nach dem Frühstück die Schule an – so ca. 2 Stunden.

Nach dem Mittagessen unternehmen wir immer Etwas. Wir gehen schwimmen, wandern, spazieren durch den Ort oder bleiben einfach ganz gemütlich am Schiff. 

Während die Mädls „Schule“ machen, gibt es für uns auch immer etwas zu tun – putzen, Computerarbeiten erledigen, einkaufen, kochen, Bootsarbeiten,....

Langweilig war uns noch nie ;-).

 

An „schulfreien Tagen“ starten wir meistens gleich nach dem Frühstück mit unserem Programm. Wir nutzen die Tage für Wanderungen, Strandtage, andere Ausflüge - oder für längere Überfahrten.

 

An manchen Tagen sind wir auch einfach nur gemütlich daheim, lesen, spielen, rätseln, liegen in der Sonne und gehen schwimmen. 

 

Am Abend kochen wir meistens lecker oder wir gehen Essen :-).

Und nach dem Essen fängt der letzte schöne Teil des Tages an.

Fast jeden Abend spielen wir gemeinsam Spiele. Die Mädls sind einfach super Spielpartner. TAC ist unser derzeitiges Lieblingsspiel, aber auch Kanasta, Siedler von Catan, Rommy, Skipbo, usw. kommen auf den Tisch.

 

Oft verbringen wir die Abende auch mit unseren Segelfreunden auf einem der Schiffe, in einer gemütlichen Bar oder bei einem Spieleabend. Diese Abende sind immer etwas ganz Besonderes!

 

Und dann.......ab ins Bett!

 

 

Wie ist das eigentlich mit Wind, Welle und Wetter?

 

Dass das Leben auf einem Segelboot nur von Wind, Welle und Wetter gesteuert ist, haben wir schon in unseren letzten Sommern kennengelernt. Und trotzdem ist es immer wieder überraschend, wie viel Einfluss das Wetter auf unser Leben am Schiff hat. 

Scheint die Sonne, ist es herrlich! Weht eine leichte Brise ist es perfekt! Kommt ein Sturm würden wir uns am liebsten irgendwo verstecken!

 

Zum Segeln ist es super, wenn wir Wind haben, aber.....auf keinen Fall zu viel und am besten aus der richtigen Richtung und die Welle sollte auch nicht zu groß sein und auf keinen Fall von der Seite kommen.....

Hm.....an einigen Tagen finden wir diese perfekten Bedingungen, aber nicht immer spielen Wind und Welle so mit. 

Oft haben wir zu wenig Wind, müssen motoren und werden von einer großen Welle ganz schön hin und her geschüttelt. 

Oder wir haben zu viel Wind, können zwar segeln, aber Inaya liegt mega schief im Wasser und die Wellen spritzen uns von oben bis unten nass.

 

Tja, das ist SEGELN! 

Wir versuchen unsere Überfahrten – vor allem die Längeren – immer sehr gut zu planen und uns „das Beste“ Wetterfenster raus zu suchen. Und dennoch überrascht es uns manchmal ganz schön.

Doch Dank guter Planung und tollen Wetter-Apps erleben wir viele tolle Segeltage und können aus Wind und Welle das Beste für uns rausholen!

 

Seekrank werden wir zum Glück alle 4 nicht – das haben wir in den letzten Jahren schon erprobt ;-).

 

Auch vor Anker spielt das Wetter eine große Rolle! 

Wir suchen immer Buchten, in denen wir vor dem vorhergesagtem Wind möglichst gut geschützt sind. Das heißt, der Wind sollte von Land kommen und durch möglichst viele Bäume, Häuser,....geblockt sein.

 

 

Seid ihr eigentlich immer am offenen Meer?

 

:-) NEIN! Die wenigste Zeit sind wir tatsächlich auf dem offenen Meer. Meist segeln wir nur tagsüber und suchen uns am Abend eine Bucht oder einen Hafen. Selten segeln wir länger oder mehrere Tage an einem Stück. Das ist dann auch für uns immer etwas ganz Besonderes!

 

Im Mittelmeer und auf den ersten kanarischen Inseln haben wir die meiste Zeit vor Anker verbracht. Das heißt wir suchen uns eine schöne Bucht und lassen unseren Anker am besten in den Sand fallen. Dann muss gecheckt werden, ob der Anker auch wirklich hält und Mathias taucht auch immer noch einmal hinunter um zu schauen ob alles passt.

Am Ankerplatz schaukelt Inaya meist gemütlich hin und her und wir können die Sonne und das Schwimmen genießen. Wollen wir an Land, fahren wir mit unserem Dinghi (ein kleines Schlauchboot mit Motor) an den Strand oder zu einem Steg. 

 

Seit wir auf den westlicheren Inseln der Kanaren sind, ankern wir nur noch selten – es gibt hier wenig gute Ankerplätze.

Hier fahren wir meistens in eine Marina an einen Steg. Dort liegt man herrlich ruhig und kann immer an Land gehen und....es gibt herrlich warme Duschen :-). 

Besonders wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind, ist es ein gutes Gefühl in der Marina zu sein. Das Schiff ist sicher und man muss sich keine Gedanken darüber machen, ob das Dinghi auch wirklich noch da ist, wenn man zurück kommt.

 

Aber nach ein paar Tagen in der Marina freuen wir uns immer schon auf eine ruhige Ankerbucht. :-)

 

 

Ist euch nicht fad, immer nur zu viert?

 

Die meiste Zeit verbringen wir zu viert, das stimmt! Und es ist super schön so viel Zeit miteinander zu verbringen. Vor allem, weil unsere Tage immer etwas Neues bringen und uns so nie langweilig wird. 

 

Aber natürlich ist es nach vielen Tagen zu viert umso schöner , wenn man dann auf neue Gleichgesinnte trifft, mit denen man sich austauschen kann.

Wir haben schon viele ganz besondere Menschen kennengelernt mit denen wir viel Zeit verbracht haben, die ein Teil unserer Geschichte sind, und die wir ins Herz geschlossen haben. 

 

Für die Mädls ist es nicht immer leicht ihre FreundInnen nicht um sich zu haben. Da ist die Freude groß, wenn man ein Schiff mit anderen Kindern findet. 

Leider ist das nicht so oft der Fall, aber wenn, dann werden schnell Freundschaften geschlossen und alle Sprachbarrieren überwunden ;-). 

Es ist schön zu sehn, wie offen die Mädls auf andere Kinder zugehen und sich den unterschiedlichen Gegebenheiten anpassen.

Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden und der Abschied fällt dann doch wieder schwer. 

 

Was bleibt sind viele tolle gemeinsame Erinnerungen und FREUNDE auf der ganzen Welt! :-)

 

 

Was vermisst ihr am meisten?

 

Was wir wirklich sehr vermissen.....

 

FAMILIE & FREUNDE

 

Wir vermissen es sehr, Zeit mit unserer Familie und unseren Freunden zu verbringen, mit ihnen zu lachen und einfach mal in den Arm genommen zu werden!!!

Hat man seine Liebsten nicht um sich, bemerkt man erst, wie wertvoll es ist, so viele wunderbare Menschen zu kennen und mit ihnen Zeit verbringen zu können!

 

Aber sonst...da fällt uns auf die schnelle nichts Wichtiges ein!

Es ist eher so, dass wir hier merken, wie wenig man eigentlich braucht im Leben. Natürlich haben wir mehr als genug Zeug von zu Hause mitgenommen, aber wirklich brauchen tun wir das Wenigste. Ganz oft haben wir schon „ausgemistet“ und einige unserer Sachen sind mittlerweile schon in Gambia angekommen.

 

Natürlich können wir eine lange Liste mit Kleinigkeiten erstellen, was wir alles vermissen (kurzes Brainstorming von uns Allen):

Trinkwasser aus der Leitung,

ein Waschbecken, das ordentlich abrinnt ;-),

eine Badewanne,

ein Zuhause, das nicht die ganze Zeit schaukelt,

einen Ofen auf dem man die Töpfe nicht befestigen muss, damit sie nicht herumfliegen,

einen Tisch auf dem man die Sachen auch einfach mal herumstehen lassen kann,

Himbeeren, Knabbernossi,....

lecker Schnitzerl von Oma,

ein Gefrierfach für Eis,

ein Geschirrspüler und eine Waschmaschine,

den Fernseher und die Couch,

eine normale Klospülung,

.....usw.

Also echt nichts Wichtiges!

 

 

 

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass es uns mega gut geht, wir jeden Tag in vollen Zügen genießen!

 

 

Wir haben die richtige Entscheidung getroffen und sind super happy das Alles hier erleben zu dürfen.

 

Auch wenn wir unsere Familie und unsere Freunde sehr vermissen und uns jetzt schon wieder darauf freuen sie endlich wieder in den Arm nehmen zu können!

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Moni (Sonntag, 31 Januar 2021 09:03)

    Ihr Lieben,
    ich mach die Augen ganz ganz fest zu und denk mich zu euch, das klingt alles so wunderbar! : )
    Genießt weiterhin, viele dicke Bussals

  • #2

    Daniela Mödlhammer (Dienstag, 02 Februar 2021 12:57)

    Hallo ihr Lieben,
    Es ist soo spannend,liebe conny deinen Erzählungen zu folgen, und ich beneide euch sehr. Ich finde eure Entscheidung super.
    Und wie ihr den tagesablauf regelt.
    Für eure Mädels sind das sicherlich die schönsten und wertvollsten Wochen und Monate,,

    Alles Liebe und Grüße aus seekirchen am"kleinen wallersee.
    Daniela

  • #3

    Martin Seidl (Sonntag, 07 Februar 2021 22:24)

    Servus ihr vier,

    wir kennen und von der Eishalle (Mathias) und von meiner Tochter Bettina Schütz (Camping in Obertrum).

    Find ich echt cool, was ihr da macht.

    Beste Grüsse und genießt die Zeit, die ihr ja mehr als genug habt ;)

    Silvia und Martin Seidl, St. Leonhard